Schluss mit dem Krieg – Frieden für Palästinenser und Isaraelis!

26. Juli 2014

Presserklärung des Bundessprecherkreises der VVN-BdA

kryptowahrung kurse Schluss mit dem Krieg – Frieden für Palästinenser und Israelis!

Die Waffen nieder! Verhandeln statt schießen!

Antisemitischer Hetze entgegentreten!

Wir können nicht akzeptieren, dass die berechtigte Kritik an der Politik der israelischen Regierung mit antisemitischen Hetzparolen verbunden wird. Viele unserer Kamerad_innen sind Überlebende des Holocaust und erleben derartige Angriffe als persönliche Bedrohung. Wir versichern allen  Jüdinnen und Juden in Deutschland unsere uneingeschränkte Solidarität.

Die VVN-BdA verurteilt die erneute Eskalation der Gewalt im Nahen Osten. Einmal mehr wird jede Chance auf eine friedliche Lösung für die Menschen in Israel und Palästina der militärischen Logik geopfert.

bitcoins handeln deutschland Wir verurteilen die Politik der Regierung Netanjahu, in jeder Konfliktsituation sofort massive Militärgewalt anzuwenden. Durch Luftangriffe und Bodentruppen sind bereits hunderte Zivilisten bei israelischen Angriffen auf Gaza gestorben. Das Ergebnis ist erneut eine humanitäre Katastrophe, die die einfache Bevölkerung trifft.

Gleichermaßen verurteilen wir, dass die Hamas mit ihrem ständigen Beschuss israelischer Siedlungen aus dicht bewohntem Gebiet Bewohner Israels bedroht und die eigene Bevölkerung zur Zielscheibe macht. Wir haben kein Verständnis für die Zurückweisung der Feuerpause.

Wir haben in unserer Organisation niemals Zweifel am Existenzrecht des Staates Israel gelassen.   Gleichzeitig stehen wir – gemäß der UNO – Resolutionen – zur Forderung der Räumung der besetzten Gebiete und zum Recht des palästinensischen Volkes auf einen eigenen Staat. Beides setzt aber Verhandlungen und Friedenswillen voraus, nicht Krieg. Beide Seiten müssen sich aufeinander zu bewegen. Der fortgesetzte Bau israelischer Siedlungen in den besetzten Gebieten ist eine dauernde Anheizung des Konfliktes.

Die VVN-BdA unterstützt demgegenüber die Friedenskräfte in der Region, wie z.B. Gush Shalom, die mit einem Friedensbus von Jerusalem nach Gaza gefahren sind, von dem aus sie Botschaften des Friedens und der Verständigung senden.

Mit ihnen gemeinsam fordern wir einen sofortigen Stopp aller militärischen Aktivitäten.

kryptowährung charts Dies betrifft das Bombardement und die Bodenangriffe der israelischen Truppen in Gaza ebenso wie die Raketenangriffe der Hamas auf israelische Siedlungen.

Wir trauern um die Opfer dieses Krieges. Wir erwarten, dass die Bundesregierung und die internationale Staatengemeinschaft sich endlich energisch dafür einsetzen, dass Verhandlungen über einen Friedensprozess in Gang kommen, wie sie von arabischen Staaten mehrfach versucht wurden – und zwar unter Einschluss der Hamas. Von der Hamas erwarten wir endlich die eindeutige Anerkennung des Existenzrechts des Staates Israel.

Wir werden auch weiterhin jeder Art von Rassismus und Antisemitismus energisch entgegentreten.

http://www.vvn-bda.de/schluss-mit-dem-krieg-frieden-fur-palastinenser-und-israelis/

Stuttgart, Sonntag, 20. Juli | 15 Uhr | Stauffenbergplatz FRIEDENSKUNDGEBUNG

17. Juli 2014

Sonntag, 20. Juli | 15 Uhr | Stauffenbergplatz
FRIEDENSKUNDGEBUNG
„Nie wieder Krieg und Faschismus!“
mit Dr. Gerhard Raff (Historiker und Autor)
Franz Alt (Journalist), Henning Zierock (GFK

Tübingen 21. Juli: Schlafwandelnd in den Krieg?

17. Juli 2014

Schlafwandelnd in den Krieg?

Der Erste Weltkrieg –Ursachen und aktuelle Kontroversen

Vortrag von

Professor Dr. Kurt Pätzold, Berlin

Mit anschließender Diskussion

Man konnte es vorher wissen: „Meine Herren, es kann ein siebenjähriger, es kann ein dreißigjähriger Krieg werden –und Wehe dem, der zuerst die Lunte an das Pulverfass schleudert!“ So Helmuth von Moltke, ehemaliger Generalstabschef, 1890 im Reichstag. Fast ein Vierteljahrhundert später war der Krieg da –angeblich hatte keiner ihn gewollt. Dochmerkwürdig: Im Sommer 1914 wusste die Reichsregierung schon ganz genau, welche Ziele sie verfolgte –die Kriegsziele standen bereits fest. Die Rolle der deutschen Regierung bei der Verursachung des Ersten Weltkrieges galt seit den 1960er Jahren (Fischer-Kontroverse, DDR-Forschungen) als geklärt. Aber seit der Veröffentlichung eines Buches desaustralischen Historikers Clark findet ein Rückfall hinter frühere Erkenntnisse statt, namentlich in den Medien. Fragen nach Kriegsschuldigen, Interessen und Profiteuren gelten jetzt als antiquiert. Kurt Pätzold klärt auf, über die Ursachen des Ersten Weltkrieges und die Hintergründe der aktuellen Kontroversen.

Montag, 21. Juli 2014

19.30 Uhr

Adolf-Schlatter-Haus, Kleiner Saal,

Österbergstr. 2, Tübingen

Professor Dr. KurtPätzold, geboren 1930, war Inhaber des Lehrstuhls für deutsche Geschichte an der Humboldt-Universität in Berlin. Experte u.a. für die Geschichte des Faschismus, des Antisemitismus, der Judenverfolgung und des Geschichtsrevisionismus. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt „1914. Das Ereignis und sein Nachleben“ (Berlin 2014).

Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen, VVN-BdA Tübingen, Rosa-Luxemburg-Stiftung BW

 

Kundgebung zum 80. Todestag Erich Mühsams

4. Juli 2014

Erich Mühsam

„Noch darf die Welt uns Sklaven heißen, noch gibt es Ketten zu zerreißen.“

Kundgebung am Donnerstag, 10. Juli um 19.00 Uhr Erich-Mühsam-Platz, Göppingen-Holzheim

Redner: Janka Kluge, Landessprecherin der VVN-BdA: Wer war Mühsam?
Klaus Maier-Rubner, Mitglied der Stolpersteininitative e.V. Göppingen: Lokaler Bezug
Ilona Abel-Utz, VVN-BdA Göppingen: Gedichte von Mühsam

Erich Mühsam: Anarchist & Schriftsteller

Der anarchistische Schriftsteller und Publizist Erich Mühsam wurde am 10. Juli 1934 von SS im KZ Oranienburg ermordet. Er war maßgeblich an der Münchner Räterepublik während der Novemberrevolution 1918 beteiligt. Diese bayrische Variante eines freiheitlichen Sozialismus wurde dann von der SPD kontrollierten Reichswehr zusammen mit rechten Freikorps blutig zerschlagen. Als „treibendes Element“ wurde er für seine Beteiligung zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt, von denen er 5 Jahre ab saß und durch eine Amnestie 1924 frei kam. Danach warnte er schon früh vor dem drohenden Nationalsozialismus und einem erneuten (Welt-)Krieg in Wort und Schrift.
Bekannt wurde er für seine satirischen Artikel für den “Simplicissimus” oder für den “Ulk”, einer Beilage der Berliner Tageszeitung. Daneben war er Herausgeber oder Redakteur zahlreicher anarchistischer Zeitschriften wie „Der arme Teufel“, „Kain“ oder „Fanal“.
Vielseitig
Mühsam war eine facettenreiche Persönlichkeit, der seine Kunst wie sein Leben für Gleichheit und Freiheit widmete. Als Dichter der Bohéme bewegte er sich gerne unter Mitmenschen der untersten Schichten und schrieb oft über und aus der Welt der am Meisten Unterdrückten. Gleichzeitig war er ein vitaler Lebemann, der bekannt für chronischen Geldmangel war. Als undogmatischer Anarchist saß er gesellschaftlich wie auch politisch zwischen vielen Stühlen. Der Satz „Sich fügen heißt lügen“ aus einem seiner Gedichte, kann als sein Lebensmotto angesehen werden und ist daher nicht grundlos eines der bekanntesten Zitate des Dichters. Sein antifaschistisches Wirken veranlasste 1932 Goebbels, der spätere NSDAP Propagandaminister, ihn als „jüdischen Wühler“ zu beschimpfen, mit dem „man kurzen Prozess machen werde“. Ein Jahr später wurde er im Zuge der Verhaftungen wegen des Reichstagbrands in „Schutzhaft“ genommen und die Nazis quälten und folternden ihn 17 Monate lang bis er als ungebrochener Antifaschist auf geknüpft wurde. Als Freigeist mit vielen Widersprüchen steht Mühsam für ein Leben voller Kunst aber auch kämpferischen Tatendrang für eine bessere, herrschaftsfreie und solidarische Gesellschaft ohne Kapitalismus und Ausbeutung.
Mühsam in Göppingen
Mehrere Mal war Mühsam bei seinem Freund Karl Dingler, einer treibenden Kraft der anarchosyndikalistischen FAUD Württemberg, in Göppingen während der 1920er Jahre zu Besuch. Dingler wurde nach dem Krieg in den Beirat für den von den Alliierten eingesetzten Bürgermeister Eberhard ernannt. Später wurde er in den ersten demokratisch gewählten Gemeinderat nach der Nazidiktatur gewählt. Als Beirat setzte er durch, dass der Adolf-Hitler-Platz im Göppinger Stadtteil Holzheim nach Erich Mühsam umbenannt wird. Viele der Anwohner wissen, dass dies der “Mühsam-Platz” ist, obwohl die Stadt Göppingen nie ein Namensschild anbrachte.

Überbauung des Mühsam-Platzes?

Der Mühsamplatz besteht zu einem Teil aus einem beliebten Spielplatz und ist üppig mit großen Bäumen versehen, die wohltuenden Schatten an heißen Sommertagen spenden. Zentral gelegen ist er eine Oase der Ruhe, der zum Verweilen einlädt. Nirgends sonst in Holzheim gibt es einen Platz, der ähnliche soziale Funktionen erfüllt. Laut einem lokalen Pressebericht, bestehen Bestrebungen der Stadt Grundstücke auf- oder weiter zu verkaufen. Die Bebauung des Mühsamplatzes wäre dabei eine Möglichkeit, wogegen wir mit unserer Kundgebung auch ein Zeichen setzen wollen.

Es rufen auf:
Antifaschistische Gruppe Göppingen
VVN-BdA, Kreisvereinigung Göppingen
FAU Stuttgart

Anfahrt mit Navi: Benütze Staufenstraße 3 oder 5, 73037 Göppingen-Holzheim und/oder diese Umgebungskarte.

Anfahrt Mühsam

Presserklärung zur Einsetzung einer NSU Enquetekommission

15. Mai 2014

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Erst die Aufklärung, dann die Konsequenzen!

 Heftige Kritik an der Weigerung des Landtags, eine Untersuchungskommission zur rechtsterroristischen Vernetzung und den Verbrechen der NSU einzusetzen 

Nach dem Zentralrat Deutscher  Sinti und Roma hat nun auch die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten heftig den Beschluss des Landtags zur Einrichtung einer Enquete-Kommission in Sachen nationalsozialistischer Untergrund kritisiert.

Für die dringend gebotene „Erarbeitung von Konsequenzen aus der Mordserie der NSU“, wie es im Titel des Landtagsbeschlusses heißt, fehlt es an grundlegenden Voraussetzungen, nämlich der umfassenden Aufklärung dieser Verbrechen, der Verwicklungen von Geheimdiensten und der unübersehbaren Ermittlungspannen der Strafverfolgungsbehörden.

Diese Aufklärung könnte nur ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss mit den ihm eigenen Befugnissen wie Akteneinsicht und Zeugenvorladung leisten, nicht aber die jetzt beschlossene Enquetekommission.

Bis heute sind entscheidende Fragen vor allem rund um den Polizistinnen Mord von Heilbronn vollkommen unaufgeklärt.

„Die Ergebnisse der Ermittlungsgruppe Umfeld sind haarsträubend unzureichend“, stellte Janka Kluge, Landessprecherin der VVN-BdA fest.

Die Erklärung, es handele sich um reine Zufallsopfer des Staatshasses der beiden Naziterrorristen Böhnhard und Mundlos, sei ein hilfloser Versuch am vorgegeben Ermittlungsergebnis, beide seien die feststehenden Alleintäter, festzuhalten.

Dieses klammere alle Verflechtungen von Behörden, Geheimdiensten und ihren V-Leuten in die Verbrechen und Strukturen des Rechtsterrorismus einfach aus.

Warum waren mindestens fünf Mitarbeiter von Geheimdiensten am Mordtag in der Nähre des Tatortes?

Warum ähneln die Phantombilder der Zeugen in keiner Weise den mutmasslichen Tätern?

Warum beobachteten Zeugen mehr als zwei Täter?

Warum gingen die Behörden den schon unmittelbar nach der Tat bekannten Hinweisen auf einen rechtsterroristischen Hintergrund jahrelang in keiner Weise nach?

Wie kam es zu den unerwarteten Todesfällen von zweien dieser Hinweisgeber in den letzten Monaten?

Warum wurden Unterlagen vernichtet und andere nicht rechtzeitig weitergereicht?

Das sind nur einige Beispiele für Fragen, deren Antwort erst die Hintergründe der Verbrechen klären und Konsequenzen aus ihnen ermöglichen könnte.

Solange ein Versagen oder gar eine Verwicklung von Landesbehörden in neofaschistische Strukturen und deren Verbrechen ungeklärt im Raum stehen, können die richtigen Konsequenzen nicht gezogen werden.

Die Weigerung, einen Untersuchungsausschuss mit seinen entsprechenden Befugnissen zur Aufklärung der Dinge einzusetzen, wirft ein diffuses Licht auf den Aufklärungswillen der Akteure.

Vor allem die SPD muß sich fragen lassen, warum sie einen Untersuchungsausschuss konsequent verhindert hat.

Die VVN-BdA fordert weiterhin die Einrichtung eines Untersuchungsaussschusses und wird auch die von ihr initiierte Initiative zur Sammlung von Unterschriften für die Einsetzung eines solchen Ausschusses fortführen.

Janka Kluge Jochen Dürr

(Landessprecherin und Landessprecher der VVN-BdA

Baden-Württemberg)

Leonberg: Musik für die Menschlichkeit

30. April 2014

 Veranstaltung der KZ -Gedenkstätteninitiative Leonberg

Musik für die Menschlichkeit 22.04.2014

Vor 70 Jahren, am 10. April 1944, erreichte der erste Transport von Gefangenen den Bahnhof in Le-onberg. An diesen denkwürdigen Jahrestag erinnern wir mit zwei Veranstaltungen:

 Einer überkonfessionellen Gedenkfeier gemeinsam mit dem Arbeitskreis Christlicher Kirchen Leonberg, die am 10.04.2014 stattgefunden hat.

 Einem

Open Air Konzert, auf dem Gelände der Gedenkstätte, vor dem alten Engelbergtunnel in Leonberg, das am Samstag, 10.Mai 2014 um 19:30 Uhr (Einlass 18:00 Uhr) beginnt.

Zwei Musikgruppen sind engagiert,

Esther Bejarano* & Mircrophone Mafia und Toba Borke & Pheel. Außerdem werden Schülerinnen und Schüler des JKG Leonberg ein Zwiegespräch mit Esther Bejarano führen. Die Jugendlichen haben gerade am „arch of Living” in Auschwitz teilgenommen, Esther Bejarano hat im Mädchenorchester in Auschwitz Akkordeon gespielt.

Unsere Zielsetzung ist es, Junge und jung Gebliebene mit einer attraktiven Veranstaltung anzuspre-chen, die außerdem dem Anlass gerecht werden soll: Aus der Geschichte von damals lernen und un-sere heutige Lebenswelt und die heutigen Probleme mit offenen Augen sehen können.

Die KZ-Gedenkstätteninitiative lädt Sie ein, an diesem besonderen Konzert teil zunehmen. Bitte hel-fen Sie mit, die Information zu verbreiten und bringen Sie gerne Freunde und Bekannte mit. Der Ein-tritt ist frei, über eine kleine Spende freuen wir uns selbstverständlich. Spätestens um 22:00 Uhr wird das Veranstaltungsprogramm beendet sein.

Herzlich willkommen!

Unterschriftenliste: NSU Untersuchungsausschuss jetzt!

30. April 2014

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U-list ohne Text NSU

Flugblatt: Neue Ungereimtheiten bei der NSU Aufklärung

30. April 2014

Neue Ungereimtheiten bei der Aufklärung der NSU-Morde:

Wer vertuscht was und warum?

Am 11. Februar stellte Innenminister Gall den Bericht der „Ermittlungsgruppe Umfeld“, gemeint ist das Um­feld der Naziterrortruppe „NSU“ in Baden-Württemberg, vor. Lange hatte die Landesregierung auf diesen er­warteten Bericht verwiesen, um die zunehmenden Forderungen nach einem parlamentarischen Unter­su­chungs­ausschuss über den NSU und die Ungereimtheiten des Heilbronner Polizistenmordes zu vertrösten. Das Ergebnis des Berichtes lautet: Michèle Kiesewetter und ihr überlebender Kollege waren lediglich Zufallsopfer der beiden NSU Terroristen Böhnhardt und Mundlos. Eine weitere Untersuchung der Hintergründe der Morde und der Strukturen des Rechtsterrorismus in Baden-Württemberg sei überflüssig.

Bereits im September 2013 war ein wichtiger Zeuge für terroristische Nazi-Strukturen in Baden Württemberg auf dem Cannstatter Wasen in seinem Auto verbrannt. Trotz vieler ungeklärter Umstände legten sich die Ermittlungsbehörden sehr schnell auf die Todesursache fest: Tod durch Selbstmord.

Jetzt, Ende März 2014 meldete der Spiegel den Tod eines weiteren Zeugen, der Auskunft über die terrori­sti­schen Nazi-Strukturen in Baden-Württemberg und über ihre Verflechtungen mit den Geheimdiensten hätte geben können. Nach einer Mitteilung des Bundesamtes für Verfassungsschutz an das parlamentarische Kon­troll­gremium des Bundestages sei der 39-jährige V-Mann Thomas Richter, Deckname „Corelli“, tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Die Todesursache des im Zeugenschutz lebenden V-Mannes wurde als eine unerkannte Diabetes-Erkrankung angegeben.

Auch dieser seltsame Todesfall wirft eine Reihe von noch immer ungeklärten Fragen nach der Förderung und Deckung von Neonazis durch den Verfassungsschutz von Land und Bund auf:

Herunterladen des ganzen Flufblattes als PDF:  Flyer Corelli-gt

Antifa Nachrichten April 2014

9. April 2014

Dowonload als PDF:  AN-14-1-gut

12. April, Mannheim: Kein Platz für Nazis!

9. April 2014

 

KEIN PLATZ FÜR NAZIS! GEGEN FREMDENFEINDLICHKEIT UND RASSIMUS!

KUNDGEBUNG SAMSTAG 12. APRIL, 14 Uhr, MARKTPLATZ RHEINAU

stoppen2014-web-grossAm kommenden Samstag will die NPD im Rahmen ihres Europawahlkampfes eine sogenannte Kundgebungsfahrt durchführen. Stationen sollen Eisenberg/Pfalz, Worms, Mannheim und Ludwigshafen sein. In Mannheim wollen die Nazis von 14:50 bis 16:20 Uhr auf dem Rheinauer Marktplatz eine Kundgebung mit ihren fremdenfeindlichen Parolen durchführen (Motto „Europa wählt rechts! Die Pfalz wählt NPD!“). Die Nazis werden wieder in einem Käfig mit polizeilichen Absperrgittern stehen müssen.

Das Bündnis MANNHEIM GEGEN RECHTS ruft um 14 Uhr zu einer friedlichen, machtvollen und gemeinsamen Kundgebung gegen die Nazis auf. Alle demokratischen und antifaschistischen Kräfte sind aufgefordert, lautstark kund zu tun, dass wir in Mannheim und auch anderswo keine Nazis wollen. Die Teilnehmer/-innen werden aufgefordert, viele Fahnen und Transparente mitzubringen, die die Breite des Protestes von MANNHEIM GEGEN RECHTS zum Ausdruck bringen.

Mit freundlichen Grüßen

MANNHEIM GEGEN RECHTS

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